Tore: 0:1 Jan Eberhardt (28.), 1:1 Philip Kupka (39.), 2:1 Martin Sitte (42.), 3:1 Tommy Parthier (66.)

Stark angefangen….stark nachgelassen

Bei sehr guten äußeren Verhältnissen fanden wir von Anpfiff an erstmal besser ins Spiel und spielten uns durch Alex nach wenigen Minuten die erste gute Chance heraus, die zur Ecke geklärt wurden konnte.

Wir spielten von Anfang an mit einem sehr guten Tempo und spielten uns immer wieder gute Möglichkeiten heraus. Folgerichtig hieß es dann in der 28. Minute 0:1 für uns. Nach einem Foulspiel an Alex auf der linken Außenbahn verwandelte Jan den anschließenden Freistoß direkt ins lange Eck.

Was dann aber geschah, kann man schlecht erklären. Wir nahmen komplett das Tempo aus unserem Spiel, verhielten uns in den Zweikämpfen nicht mehr konsequent genug und kassierten noch zwei Tore vor der Halbzeit, an die (nach der ersten halben Stunde) keiner so recht zu glauben wagte. Beide Male wurde der Ball über links hereingebracht und konnte nicht aus der Abwehrzone geklärt werden, sodass Dessau an den Ball kam und einfach mal drauf hielt. Dem zweiten Treffer ging ein vermeidliches Handspiel von Sitte voraus, was das Schiedsrichtergespann aber nicht sah.

Mit diesem Schock ging es dann in die Halbzeit.

Zweite Halbzeit – kaum noch gefährliche Angriffe

Und man hatte auch zu Beginn der zweiten Hälfte noch den Eindruck, dass dieser Schock anhält. Wir haben uns kaum noch gefährliche Angriffe heraus gearbeitet, da wir einfach kein Tempo mehr in unser Spiel bekommen haben. Stattdessen haben wir versucht den Ball ins Tor zu tragen, statt den einfachen Fußball zu spielen.

Als dann in der 66. Minute noch das 3:1 fiel, war der Drops gelutscht. David und Toni waren sich nach einem Freistoß aus dem Halbfeld nicht einig und Parthier sagte per Kopfballbogenlampe Danke.

Den „i-Punkt“ auf dieses Spiel setzen wir uns dann in der 71. Minute, als Jan die rote Karte sah. Auch in dieser Situation bewies das Schiedsrichtergespann ein unglückliches Händchen, denn ein vorausgegangenes unsportliches Verhalten eines Dessauer-Spielers an Jan, hatten Sie nicht gesehen.

In Unterzahl diesen Rückstand aufzuholen, das war uns an diesem Tag definitiv nicht möglich und zum Schluss können wir uns noch bedanken, dass Dessau seine Konter nicht mehr konsequent zu Ende spielte und es bei dem 3:1 blieb.

Fazit

An die ersten 30 Minuten anknüpfen und es gegen Stendal über 90 Minuten spielen.

Bericht der MZ Dessau/Roßlau

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